Dieser hält selbst große Stücke auf seinen Höfgen, seinen Spielball. Als leidenschaftlicher Schauspieler, dem die Rolle des Mephisto in Goethes Faust I wie auf den Leib geschnitten ist, erkennt der Opportunist Höfgen erst viel zu spät, dass er tatsächlich einen Pakt mit dem Teufel – dem Mephistopheles – geschlossen hat. Er ist zu einem „Affen der Macht“ geworden, ein „Clown zur Zerstreuung der Mörder“. Er verliert die humanen Werte und teilt die Auffassungen des Regimes. Er geht sogar so weit, die vorübergehende Verhaftung seiner Geliebten anzustiften, der „Schwarzen Venus“, mit der er BDSM-Praktiken ausübt.